Als Leonard Monheim 1857 in einer kleinen Apotheke in Aachen mit der Herstellung von 400 Tafeln Schokolade pro Tag begann, legte er den Grundstein für die heutige Größe der TRUMPF Werke. Mehr als 100 Jahre später baute Dr. Peter Ludwig, als alleiniger neuer Inhaber, das Werk zu einem international operierenden Schokolade- und Süßwarenhersteller aus. Die nach wie vor nach ihrer damaligen Geschäftsleitung benannte Ludwig Schokolade GmbH wurde 1998 von der Krüger GmbH & Co.KG übernommen.
Heute zählt die deutsche Ludwig Schokolade GmbH & Co.KG auch im Industrieschokoladebereich, zu einem der führenden Produzenten von Schokolade und Kaubonbons in Europa. Die Produkte werden in mehr als 38 Ländern vertrieben. In den letzten Jahren wurden über 100 Millionen Euro in neueste Fertigungstechnologien investiert, die Produktionsstätten zählen zu den modernsten in Europa.
Nach Österreich kam das Unternehmen 1994, als 100%ige Tochter der deutschen Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG, unter dem Namen Ludwig Schokolade Vertriebsges.m.b.H. mit Firmensitz in Baden bei Wien.
Das erfolgreiche Team rund um Geschäftsführer Thomas Gerdenitsch kann dabei auf stetiges Wachstum beim Vertrieb der Produkte von Trumpf, Mauxion und Fritt & Co am österreichischen Markt verweisen.
Dass neben einem erfolgreichen Vertriebskonzept vor allem Marketing & Werbung wichtige Instrumente sind, konnte man schon vor langer Zeit an der damaligen Dachmarke Trumpf sehen.
Werbung damals
Schon in den 20-er Jahren war es das Ziel von Trumpf den Menschen Freude in den Alltag zu bringen. Mit innovativen Präsentations- und Werbeideen war Trumpf bereits damals Vorreiter der verschiedensten Werbeformen von heute.
Erste Trumpf Promotions fanden statt
Ob gesellschaftliche Ereignisse, sportliche Veranstaltungen, oder beliebte Urlaubsorte – überall dort, wo tausende von Menschen zusammen kamen, durfte Trumpf nicht fehlen: Auf Veranstaltungen schlängelten sich Trumpf VerkäuferInnen zwischen hunderten von Zuschauern, über Badeorten warfen Trumpf Flugzeuge kleine Schokoladestückchen an Fallschirmen ab oder stiegen Trumpf Heißluftballone am Himmel empor. Trumpf fand sich sowohl in den Foyers von Kinos und Theatern in Form von liebevoll entworfenen Verkaufsständen als auch auf den Straßen wo die Produkte geschmackvoll in den Schaufenstern dekoriert waren. Trumpf war ein Begriff der Freude im täglichen Leben der Menschen geworden.
Trumpf Werbung
Neben einem Werbefilm über die Herstellung von Schokolade und einer beachtlichen Trumpf Präsenz auf Messen und Ausstellungen, war ein besonders reizvolles Kapitel der Trumpf Werbung die Luft Werbung.
Wo geflogen wurde, war Trumpf dabei. In der Zeit kurz nach dem ersten Weltkrieg, war das Erscheinen eines Flugzeuges oder gar eines Luftschiffes eine Sensation. Trumpf Flugzeuge, an deren Steuer bewährte Kriegsflieger saßen, waren erstmals 1924 über den Städten Deutschlands zu sehen. Ebenfalls in den zwanziger Jahren erschien aus dem Dunkel des Himmels der erste Trumpf Nachtreklameflieger. In Leuchtschrift glitt der Name „Trumpf“ über das nächtliche Firmament. Bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges wurden in der Zeit von September bis Ostern 300 Nachtflüge durchgeführt.
Der große Bruder
Die Trumpf Flugzeuge bekamen 1919 einen großen Bruder - das Trumpf Luftschiff von 40 Meter Länge und 14 Meter Durchmesser. Über 500 Fahrten wurden in den Jahren bis 1933 über Ost-, Nord- und Mitteldeutschland durchgeführt. 1955 wurde von Trumpf mit dem Bau eines neuen Klein-Luftschiffes von 57 Meter Länge und 13,6 Meter Durchmesser begonnen.
Quelle: Trumpf Buch
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